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ARBEIT FÜR EISLER / 1998

textXTND Produktion, gefördert von der Stadt Frankfurt (Amt für Wissenschaft und Kunst)
UA 23.10.1998 / Künstlerhaus Mousonturm / Frankfurt / D

Oliver Augst (Stimme, Elektronik, Bühnenbild)
Rüdiger Carl (Akkordeon, Klaviola, Klarinette, Keyboard)
Marcel Daemgen (Elektronik)
Michaela Ehinger (Textauswahl, Sprache, Spiel)
und Christoph Korn (Elektronik, Gitarre, Text)

Hanns Eisler gehörte zu der revolutionären Komponistengeneration, die vor 1933 versuchten politische Aktion, Arbeiterbewegung und ästhetischen Ausdruck zusammenzuführen. Hanns Eisler vertonte u.a. unzählge Brecht-Texte und gehört zu den wesentlichen Köpfen des letzten Jahrhunderts.
Die Aufführungssituation von "Arbeit für Eisler" ist eine Konferenzanordnung. Eine Diskussion beginnt.

"Der neue Klang der Eisler-Lieder ist so etwas wie die Anwendung des Verfremdungseffekts auf dessen exponierten musikalischen Vertreter selber, so ausgespart und freigestellt von letzten tonsetzerischen Kunstliedschlacken wirkt die musikalische Konstruktion. Sie fußt jetzt meist auf einer Art Trockeneis-Pop, den Oliver Augsts Stimme zum perfekten V-Effekt stilisiert. Augst, der das Zeug hätte, einen Udo Jürgens-Lindenberg der sophistischen Pop-Artikulation abzugeben, hatte mit softer Stimme und Entertainer-Habitus Entscheidendes dazu beigetragen, durch Smartness & Sprödigkeit im Vortrag das kritische Salz der Lieder, ihre reflexiv-ironische Sinnlichkeit wieder brauchbar zu machen." (FR) 
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"Eisler, experimentell arrangiert" (Frank Kämpfer, Deutschlandfunk Kultur, 21.03.1999) Bild
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